Technische Probleme im Amt Britz-Chorin-Oderberg

Die Amtsverwaltung des Amtes Britz-Chorin-Oderberg ist derzeit nur eingeschränkt arbeitsfähig, weil auf Grund des Trojaners »Emotet« und der damit eingeschleusten Viren das gesamte IT-System abgeschaltet werden musste. Eine auf diese Vorfälle spezialisierte Firma arbeitet seit dem intensiv daran, die volle Arbeitsfähigkeit der Verwaltung wieder herzustellen.

Bis dahin sind alle Mitarbeiter bemüht, die Anliegen der Bürger mit alternativen Mitteln zu bearbeiten. Um Ihnen unnötige Wege zu ersparen, bitten wir Sie aber, sich vorab telefonisch zu erkundigen, inwieweit Ihre Angelegenheit bearbeitet werden kann. Die entsprechenden Telefonnummern finden sie auf der Seite Amtsverwaltung.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Büste von Theobald von Bethmann Hollweg in Hohenfinow enthüllt

Als Reichskanzler gestaltete Theobald von Bethmann Hollweg von Hohenfinow aus Weltpolitik. Er war Politiker und kein Militär. Zwar fiel in seine Amtszeit der Ausbruch des 1. Weltkrieges und er setzte sich für die Schaffung eines deutschen Kolonialreiches ein – gleichzeitig vertrat er aber auch liberale Positionen, etwa als Landrat im Oberbarnim. In Hohenfinow traf seinerzeit Weltpolitik auf Dorfgeschichte. Der Metallbildhauer Eckhard Herrmann stellt in der von ihm gestalteten Büste diese Vielschichtigkeit dar.

Enthüllung der Büste Bethmann Hollwegs
Dr. Bernd Specht (Gemeindevertreter), Eckhard Herrmann (Künstler) und Kerstin Falke (Bürgermeisterin) direkt nach der Enthüllung der Büste am 12. Oktober 2016.

Die 60 cm hohe Büste komplettiert das Ensemble des Informationspunktes in Hohenfinow. Dessen Gestaltung beruht auf einem Entwurf Hermanns aus dem Jahre 2010. Allerdings wurde erst drei Jahre später mit der Umsetzung des Ensembles begonnen. Der Entwurf aus Stelen und Masten aus Edelstahl besticht durch seine moderne Gestaltung. Die Büste des Bethmann Hollweg setzt sich aus nahezu 300 Einzelteilen zusammen, deren Schweißnähte sorgsam verschliffen wurden. Bei der Gestaltung der Büste deutet der Künstler zwar eine Uniform an, verzichtet jedoch auf die Darstellung von Orden und Auszeichnungen.

Die Maßnahme wurde mit Zuwendungen des Landes Brandenburg nach der Richtlinie zur Förderung der integrierten, ländlichen Entwicklung (ILE) und des LEADER-Programms gefördert.