Amt Britz-Chorin-Oderberg

Coronavirus: Fortführung der Notfall­betreuung und Einstieg in den eingeschränk­ten Regelbetrieb in den Kinder­tagesstätten

Der Einstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb soll ab dem 25. Mai sukzessive im gesamten Land Brandenburg erfolgen.
Malendes Kind
© Foto: Evgeni Tcherkasski/Pixabay

Der Einstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb soll ab dem 25. Mai sukzessive im gesamten Land Brandenburg erfolgen. Es wird einige Tage brauchen, bis alle zur Verfügung stehenden Plätze genutzt werden können. Die Aufnahme von weiteren Kindern ab dem 25. Mai für mindestens 4 Stunden an einem festen Tag in der Woche stellt die Kindertagesstätten vor große Herausforderungen.

In den Krippen können derzeit Gruppen bis zu 6 Kindern, im Kindergarten bis zu 10 Kindern und im Hort Gruppen bis zu 15 Kindern pro Raum betreut werden. Darüber hinaus ist aus Infektionsschutzgründen eine Durchmischung der Gruppen weiterhin zu vermeiden und führt dazu, dass die tatsächliche Kapazität einzelner Kindertagesstätten nicht genutzt werden kann.

Einige Einrichtungen stoßen bereits jetzt an die Grenze ihrer Aufnahmekapazität.

Um diese Plätze für die Kinder verfügbar zu machen,  haben sich der Landkreis Barnim und die Kommunen einvernehmlich darauf geeinigt, dass  die Eltern, die keinen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder haben und ihr Kind für 4 Stunden an einem Tag in der Woche in die Einrichtung bringen möchten, sich an den Träger der Einrichtung wenden mögen. Die Verwaltung der Kindertagesstätten des Amtes Britz-Chorin-Oderberg und der Gemeinde Britz wird durch die Amtsverwaltung wahrgenommen. Anträge auf Betreuung der Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb werden ab Montag, dem 25. Mai 2020 entgegengenommen. Die Belegung freier Plätze ist durch das Amt zu koordinieren. Mögliche freie Plätze werden nachrangig zur Notfallbetreuung unter Beachtung der Hygiene- und Abstandbestimmungen, des verfügbaren Personals und der Raumkapazität vergeben. Vorzugsweise werden den Kindern im letzten Kita-Jahr die noch zur Verfügung stehenden Plätze angeboten.

Die bisherige Notbetreuung wird fortgesetzt. Eltern, die aufgrund der bisher erlassenen Regeln Notbetreuung für ihre Kinder erhielten, erhalten diese weiterhin. Eine erneute Antragstellung ist nicht erforderlich.

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