Coronavirus: Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungs­verordnung

Die Landesregierung hat auf Grund stark steigender Infektionszahlen die SARS-CoV-2-Eindämmungs­verordnung aktualisiert. Es treten weitere Verschärfungen in Kraft. Die Präsenzpflicht an Schulen wird aufgehoben, die Weihnachtsferien beginnen drei Tage früher.

Grafik: CDC/Unsplash

Die Belastung durch die Corona-Pandemie verschärft sich weiter: Landesweit über 15.000 neue bestätigte COVID-19-Fälle innerhalb der letzten Woche. Erstmals liegt die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 600,
in den drei südlichen Landkreisen Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und Spree-Neiße sogar über dem Schwellenwert von 1.000. Krankenhäuser, Arztpraxen und Gesundheitsämter kommen an ihre Belastungsgrenzen. Vier der fünf Krankenhaus-Versorgungsgebiete liegen bei der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz über dem bundeseinheitlichen Schwellenwert von 3, eines davon bereits über dem Wert von 6. Um die rasante Ausbreitung der wesentlich infektiöseren Delta-Variante von SARS-CoV-2 zu bremsen, verschärft Brandenburg die Corona-Maßnahmen nochmal deutlich. Das Brandenburger Kabinett hat deshalb die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt am 24. November 2021 – gleichzeitig mit dem neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes – in Kraft und gilt zunächst bis zum Ablauf des 15. Dezember 2021.

Die Kernpunkte der neuen Corona-Verordnung sind: · 2G-Regel wird landesweit deutlich ausgeweitet · Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte werden verschärft · In Hotspot-Regionen gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte · Weihnachtsferien beginnen drei Tage früher · Bildungsministerium kann Präsenzpflicht aufheben · Weihnachtsmärkte müssen landesweit abgesagt werden

Die sehr umfangreichen Erläuterungen zur aktualisierten Eindämmungsverordnung finden Sie in der Pressemitteilung des Landes Brandenburg vom 23. November 2021.

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