Amtsdirektor Ulrich Hehenkamp

Sehr geehrte Einwohner der Gemeinden im Amtsbereich Britz-Chorin-Oderberg

Amtsdirektor Ulrich Hehenkamp

Amt Britz-Chorin-Oderberg
Amtsdirektor
Ulrich Hehenkamp
Eisenwerkstraße 11
16230 Britz

EMail: amtsdirektor@amt-bco.de
Tel.: (0 33 34) 45 76 10

Nachdem ich am 3. März vom Amtsausschuss zum Amtsdirektor für die kommenden acht Jahre gewählt wurde, habe ich dieses neue Amt am 1. Mai angetreten. Zuvor war ich über 20 Jahre in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft (Mecklenburg-Vorpommern) und ihren Rechtsvorgängern (1990 bis 1991 Stadt Feldberg, bis 1999 Amt Feldberger Seenlandschaft) tätig, Arbeitsschwerpunkte waren vor allem die Bereiche Verwaltungsorganisation, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerservice und Tourismus. Von Hause aus bin ich gelernter Verwaltungsbeamter, ich habe von 1982 bis 1985 eine Ausbildung für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst in der Stadt Nordhorn (Niedersachsen) absolviert, seit Herbst 2009 „bewältige“ ich ein verwaltungswissenschaftliches Weiterbildungsfernstudium an der Universität Kassel, dass ich (hoffentlich) in einem Jahr abschließen werde.

Die ersten Tage und Wochen habe ich genutzt und werde sie weiter nutzen, im Amtsbereich herum zu kommen und möglichst viele Akteure, die für die Entwicklung der Gemeinden wichtig sind, kennen zu lernen. Oft werde ich nach meinen Vorstellungen und Zielen gefragt, die ich in den kommenden Wochen in Angriff nehmen möchte, was bleibt, was wird neu, wo werden Akzente gesetzt werden? Die Antworten sind und werden immer dieselben sein:

Die wunderschöne Naturlandschaft unserer Region in Verbindung mit einmaligen touristischen Leuchttürmen bietet ein außerordentliches Entwicklungspotential, das offensiver als in der Vergangenheit ausgeschöpft werden muss, das betrifft auch die Arbeit der Verwaltung und politischen Gremien. Themen wie Touristinformationen, Vermarktung, Internetauftritt und dabei die verantwortliche Einbindung der Unternehmen stehen ganz oben auf der Tagesordnung.

Die Gemeinden stehen aufgrund der immer schwieriger werdenden finanziellen Situation und den schon jetzt deutlich spürbaren Folgen des demografischen Wandels vor gewaltigen Herausforderungen. Die Einwohnerzahl ist rückläufig, im gesamten Amtsbereich ist diese von 1992 bis Ende 2010 um fast 600 (= 5,3 %) gesunken, besonders dramatisch stellt sich Situation aber in den letzten Jahren dar. Der Rückgang der Einwohnerzahlen hat nach einigen Zwischenhochs erst richtig in den letzten Jahren eingesetzt.

Dazu kommt die zunehmende Überalterung der Bevölkerung, darauf werde ich in den nächsten Ausgaben des „Anzeigers“ noch ausführlich eingehen. Es gilt daher, gemeinsam Anpassungsstrategien zu erarbeiten wie WIR mit dieser Situation künftig umgehen werden. Ein Rezept habe ich auch nicht parat, aber den Willen, sich dieser Entwicklung nicht wehrlos zu ergeben.

Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir im Amtsbereich über die Gemeinsamkeiten und das Zusammenwachsen diskutieren, ausdrücklich nicht über das, was uns möglicherweise trennt.

Es gibt eine Menge zu tun, ich freue mich auf die Arbeit und Zusammenarbeit!

Ihr Ulrich Hehenkamp